Psychosoziale Folgen des Neoliberalismus
Saturday, 21. January 2012

Eine Vortrags- u. Diskussionsveranstaltung des Syndikat-A

Veranstaltung am Samstag, den 28.1.2012, 19 Uhr in der Barrikade

Dass die Zwänge der kapitalistischen Ökonomie Auswirkungen auf unsere Psyche, unsere Emotionen, also unser Seelenheil im weitesten Sinne haben, dürfte zum Allgemeinwissen halbwegs aufgeklärter Menschen gehören.

Schlagworte wie „Burn Out“, Depressionen, Mobbing usw. sind immerwährende Themen in den Medien.

Im Rahmen einer Veranstaltung in der „Barrikade“ referieren die Diplom-Psychologin Alisha Pilenko und der Neurowissenschaftler Dr. Burkhard Wiebel daüber, wie die Zusammenhänge des neoliberalen Kapitalismus Einfluß auf die persönlichen Verhaltensmuster nehmen und zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Im Vortrag werden die wichtigsten gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse allgemein verständlich dargeboten.
Im Anschluß an den Vortrag besteht Gelegenheit, Details kritisch zu hinterfragen mit dem Ziel, im Rahmen einer offenen Diskussion sowohl individuelle als auch kollektive Widerstandsmöglichkeiten zu finden und zu erörtern.
Die beiden ReferentInnen haben das Buch „Mechanismen psychosozialer Zerstörung. Neoliberales Herrschaftsdenken, Stressfaktoren der Prekarität, Widerstand“ mit herausgebracht.

Der Eintritt ist frei.


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Demonstration am 10.12: „Jetzt erst recht! – Sozio-Kulturelle Freiräume erkämpfen!“
Friday, 9. December 2011

jetzt erst recht

Demonstration am 10.12: „Jetzt erst recht! – Sozio-Kulturelle Freiräume erkämpfen!“

10. Dezember 2011 // 18 Uhr // Duisburg HBF Vorplatz

 

mehr Infos unter : http://awlbdu.wordpress.com/2011/12/07/demonstration-am-10-12-jetzt-erst-recht-sozio-kulturelle-freiraume-erkampfen/

Letzte Aktualisierung ( Friday, 9. December 2011 )
 
Ein offenes Gespräch zur Krise in Portugal
Thursday, 8. December 2011

Datum / Uhrzeit: 20.12.2011, 19 Uhr

Ort: Heimat Hochfeld, Eigenstr. / Ecke Gerokstr., 47053 Duisburg/ Eintritt Frei

UPDATE : Die Veranstaltung musste kruzfristig um ein paar Meter verlegt werden zum RSB Buero. Ca 50m weiter, Eigenstr. 52.

 

In Europa zeigt sich die gegenwärtige Krise des Kapitalismus am deutlichsten an der südlichen Peripherie. Die durch die Europäische Union und den IWF vorgegebene neoliberale "Krisenbewältigung" erzeugt hier weiterhin deutlichen Widerstand. Während in der deutschen Presse die Proteste und Streiks in Griechenland und Spanien Erwähnung finden, ist Portugal vielfach höchstens eine Randnotiz wert -  unberechtigterweise.

Die soziale Kämpfen und Proteste entwickeln sich in Portugal in Wellenbewegungen. Nach den Massenprotesten im März 2011 mit 200.000 Menschen, die zum Sturz der sozialdemokratischen Regierung beigetragen haben, bildeten sich Vernetzungen, um weiter gegen die Verschlechterung der Lebensumstände zu kämpfen. Ebenso gab es viele kleinere Proteste, etwa gegen Preiserhöhungen im Nahverkehr oder gegen die Stilllegung von Bahnstrecken. Gleichzeitig hat der Wahlsieg der Konservativen bei den vorgezogenen Parlamentswahlen im Juni 2011 die Fortführung und Verschärfung der neoliberalen Politik vorerst gesichert.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 18. December 2011 )
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Veranstaltungreihe Krise und soziale Kämpfe #4#
Sunday, 30. October 2011

Image"Griechischer Wein"

Die Katerstimmung in der europäischen Gemeinschaft will einfach nicht abnehmen trotz der Placebos, die von der EU und den Banken verschrieben werden. Griechenland steht dabei nicht alleine für eine Politik, die das verschleppende Krisenmanagement des Kapitalismus bis zum bitteren Ende vollführt. Portugal, Spanien und Italien sind auch betroffen und die Liste wird sich absehbar erweitern. Die bisherigen Vorschläge und Interventionen zielen nur darauf die bisherige europäische Linie und die bestehenden Wirtschaftsmodelle am Leben zu erhalten. Wenig überzeugend wird hierbei von Lösung zu Lösung gesprungen, beweist dieser sprunghafte Tatendrang nur die Hilflosigkeit gegenüber den immer rasanter und komplexer werdenden Problemen. Der Blick auf Griechenland ist bisher gezeichnet mit einem tadelndem Finger, um die globale Vetternwirtschaft zu verharmlosenund auch um das deutsche System noch hervorzuheben. Über den Umgang der griechischen linksradikalen Bewegungen mit der aktuellen Lage wird hier in den bürgerlichen Medien jenseits von Randale Bildern wenig berichtet. Diese Lücke gilt es zu schliessen und über die Bedeutung für die hiesigen Strategien zu debattieren.

Ralf Dreis, Autor mit Schwerpunkt Griechenland für die Zeitungen Jungle World und Direkte Aktion, berichtet über die aktuellen Entwicklungen in

 

27. November 2011 19h Ort: Heimat Hochfeld, Eigenstr. / Ecke Gerokstr., 47053 Duisburg/ Eintritt Frei

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 3. November 2011 )
 
Veranstaltungreihe Krise und soziale Kämpfe #3#
Tuesday, 4. October 2011

  London Calling

„London calling to the faraway towns

Now that war is declared-and battle come down

London calling to the underworld

Come out of the cupboard, all you boys and girls

London calling, now don't look at us

All that phoney Beatlemania has bitten the dust

London calling, see we ain't got no swing

'Cept for the ring of that truncheon thing“

– Auszug aus London Calling von The Clash, 1979

 

Die Bilder von Londons brennende Strassen und der verzweifelte Versuch der britischen Regierung die Unruhen auf Machenschaften krimineller Gangs zu reduzieren sind noch recht frisch Erinnerung. Anfang August 2011 entluden sich Wut und Enttäuschung in einem erheblichen Ausmaß wie schon seit langem nicht mehr in London. Die Ausschreitungen in Folge der Tötung eines jungen Mannes könnten beinahe die Fortsetzung der Ausschreitungen in Brixton,(1981), sein. So sehr ähneln die damaligen Bilder den aktuellen Bildern. Auch wenn bei den sozialen Unruhen keine konkreten politischen Forderungen von den Aufständischen formuliert wurden, ist es bemerkenswert mit welcher Vehemenz die britische Regierung versuchte die Auseinandersetzung mit den Folgen eines ungehemmten Kapitalismus und damit verbundenen sozialen Ungerechtigkeiten auszuklammern. Stattdessen wurden die Ausgrenzungen intensiviert und die weitere Entrechtung propagiert.


16. Oktober 2011, 19 Uhr

Ort: Heimat Hochfeld, Eigenstr. / Ecke Gerokstr., 47053 Duisburg 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 6. October 2011 )
 
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