Aktionstag in Duisburg: Ab dem Vormittag wird es einen Info-Stand vor dem Starbucks auf der Königstrs (City Palais) geben.
Die Starbucks Workers Union aus Grand Rapids (USA) und die CNT Sevilla (Spanien) haben für den 5. Juli zu einem internationalen Aktionstag gegen die Kaffee-Kette Starbucks aufgerufen. Ziel der Aktion ist es, über die Arbeitsbedingungen bei Starbucks zu informieren und gegen die anti-gewerkschaftlichen Praktiken des Konzerns zu protestieren. Konkreter Anlass ist die wiederholte Entlassung von gewerkschaftliche aktiven ArbeiterInnen, dieses Mal in Sevilla. Beide Gewerkschaften rufen zu weltweiter Beteiligung an den Aktionen auf. Auch in der BRD sind Aktionen geplant.
Am 24. April wurde die Barista Monica in Sevilla gefeuert, die ein aktives Mitglied der kurz zuvor gegründeten Starbucks-Betriebsgruppe der CNT in Sevilla ist. Die CNT fordert ihre sofortige Wiedereinstellung und hat bereits erste Aktionen in Starbucks-Filialen der Stadt durchgeführt.
Das Vorgehen gegen Monica gleicht demjenigen gegen den Versuch von ArbeiterInnen sich in den USA bei Starbucks gewerkschaftlich zu organisieren. Dort werden immer wieder Leute gefeuert, die sich in der Starbucks Workers Union der IWW organisieren. Dagegen sind mehrere Prozesse wegen anti-gewerkschaftlicher Praktiken vor Arbeitsgerichten anhängig. Und das obwohl der Kaffee-Multi bereits vor einem Jahr in einem anderen Fall zugesichert hatte, Repressionen und Einschüchterungen gegen ArbeiterInnen einzustellen, die der Starbucks Union beitreten.
Angesichts der Tatsache, dass der Multi Starbucks in mehreren Ländern versucht, gegen gewerkschaftliche Organisierung vorzugehen, haben sich die CNT Sevilla und die SWU Grand Rapids entschlossen, einen globalen Aktionstag auszurufen, um koordiniert gegen diese Praktiken vorzugehen. Auch in der BRD wird es Aktionen anlässlich des globalen Aktionstages geben. In den vergangenen Jahren hatte die FAU in mehreren Städten und zu wiederholten Anlässen Aktionen bei Starbucks durchgeführt, um gegen die Repression bei Starbucks in den USA zu protestieren und über die Arbeitsbedingungen aufzuklären. Wir werden weiter über den Aktionstag informieren.
Aktionstag in Duisburg: Ab dem Vormittag wird es einen Info-Stand vor dem Starbucks auf der Königstrs (City Palais) geben.
Die Gewerkschaft CNT ist bei der französischen Post quasi verboten worden. Seit Januar 2006 haben KollegInnen der CNT-PTT, die weiter als Gewerkschafter auftreten, mit Abmahnungen oder Suspendierung zu rechnen. Als Zeichen der Solidarität hat die anarcho-syndikalistische Gewerkschaft "Freie ArbeiterInnen-Union" eine Postkarte gedruckt. Diese Karten sollen massenhaft nach Frankreich geschickt werden: zu FreundInnen und Bekannten, oder an die CNT-PTT in Paris! Auf dem Weg dahin erreichen sie auch die ArbeiterInnen in den Sortierzentren von La Poste.
Auf der sog. linken Seite der politischen Wertskala gibt es mittlerweile Menschen wie Jürgen Elsässer (junge-Welt- und KLAR-Autor, Mitarbeiter der Bundestagsfraktion die Linke) die eine Re-Nationalisierung der linken Bewegung und des Klassenkampfs fordern. Im Lager dieser nationalistischen „Linken“ findet sich auch der Duisburger Initiativ e.V., der am 18.06.07 den „linken“ Pickelhaubenträger Elsässer nach Duisburg einlud. Dort konnte er wohl seine vermeintlich klassenkämpferischen Thesen über ausländische Heuschrecken (und Außerirdische) zum Besten geben. Aber nicht genug des Standortwahns, am 10.Oktober diesen Jahres war sich der „Kämpfer“ Elsässer auch nicht zu schade Preußens „Glanz und Gloria“ für gut zu heißen. Bei einem Vortrag bei der „Preußischen Geselllschaft“ versuchte er wohl Bündnisse mit der deutschen Reaktion, Kaisertreuen und der selbsternannten Elite zu schmieden, immer nach dem Motto: Hauptsache gegen Amerika.